Shëngjin (albanisch auch Shëngjini, italienisch: San Giovanni di Medua) ist eine kleine Hafenstadt sowie Badeort im Nordwesten Albaniens. Die Gemeinde Shëngjin liegt im Kreis Lezha und hat rund 11.000 Einwohner. Nebst dem Hafenstädtchen gehören noch vier Dörfer zur Gemeinde, in der rund ein Viertel der Bevölkerung der Gemeinde lebt. Der Name Shëngjin bedeutet übersetzt Sankt Johann.
Shëngjin liegt am Nordrand einer weiten Bucht im Drin-Golf am Adriatischen Meer sieben Kilometer nordwestlich der Bezirkshauptstadt Lezha. Südlich der Stadt liegen mehrere Lagunen und das Flussdelta des Drin. Die Region ist als Naturreservat Kuna-Vaini geschützt. Entlang der flachen Küste südlich der Stadt erstreckt sich der lange Strand Plazhi i Shëngjinit mit zahlreichen Hotels und Restaurants.
Östlich und nördlich von Lezha zieht sich der bis zu 561 m hohe Höhenzug des Mali i Rencit über mehrere Kilometer an der Küste entlang. Dieser fällt steil zur Küste ab. Am Fuße des Hügels befinden sich der Hafen und das Zentrum des Ortes. Rund zweieinhalb Kilometer nördlich liegen die großen Sanddünen Rana e hedhun aus Alluvialsand.
Eingeklemmt zwischen Lagunen, Meer und Hügel ist Shëngjin einzig von Lezha aus auf einer schmalen Straße zwischen der Lagune und den Hügeln erreichbar. Entlang der Küste nach Norden oder Süden gibt es keine Straßen.
Die Gemeinde Shëngjin umfasst einen langen Streifen Land entlang der Küste. Auf dem Hügel nördlich des Hauptortes gehören die Dörfer Mali i Rencit und Mali i Shëngjinit zum Gemeindegebiet, in der Lagunen-Gegend südlich Ishull i Shëngjinit und Ishull i Lezhës. Gerade in den beiden letztgenannten Orten haben sich seit dem Ende des Kommunismus viele neue Bewohner angesiedelt, so dass die Einwohnerzahl der gesamten Gemeinde heute ein Vielfaches von der des Hauptortes betragen dürfte. Weiter lesen: Quelle wikipedia.org